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Das Seminarprofil

 

Schule als Lebensraum – Ganztagesschule/Ganztagesbetreuung

Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Ausbildungsarbeit konzipiert und erprobt das PFS-Kirchheim in Abstimmung mit dem Kultusministerium sein Seminarprofil „Schule als Lebensraum – Ganztagesschule/Ganztagesbetreuung“, das für die Fachlehreranwärterinnen und Fachlehreranwärter neben der Ausbildung in den Fächern und den Fächerverbünden für ihren späteren Einsatz vor allem in Ganztagesschulen einen weiteren wichtigen Akzent setzt.

Geleitet von den Fragen „Was brauchen die Schulen, welche aktuellen Herausforderungen bestehen?“ (Ganztagesbetreuung, Persönlichkeitsstärkung, Teamfähigkeit, Konfliktmanagement, Gewaltprävention) und „Was geben wir unseren Fachlehrer/innen über die Kompetenzen in ihren Fächern bzw. Fächerverbünden hinaus mit, damit sie in der Schule gute Berufschancen haben?“ soll das Seminarprofil einen Beitrag zur Gestaltung von Schule leisten.

Aus verschiedenen Fachbereichen werden zunächst folgende Perspektiven zur Ausgestaltung des Profils vorbereitet: Rhythmisierung des Schulalltags, Gestaltung von Festen und Feiern, Erlebnispädagogik,  Börsenspiel, Streitschlichter, Soziale Projekte, Gestaltung von Räumen, Naturphänomene. Dies ist eine offene Aufzählung, die jederzeit verändert und ergänzt werden kann.

Das Seminarprofil wird von allen Fachbereichen entwickelt.

Die Umsetzung beginnt mit einem ersten Teil "Erlebnispädagogik" und wird von der Organisation in Form eines Projektes angelegt. Lebensraum Schule heißt Erfahrungsraum für die Schüler/innen und damit auch Spielraum für die individuellen Neigungen und Fähigkeitsprofile. Das Lernen im weiteren Sinn zielt auf die Anforderungen, die die zukünftige Berufs- und Lebenswelt an die Schüler/innen stellt (im Sinne von Qualifizierung) und das Lernen muss für die Kinder und Jugendlichen für den Moment Sinn machen.

Ganztagesschule bzw. Ganztagesbetreuung erfordert Pädagogik des ganzen Tages, das heißt Rhythmisierung der Lernarbeit. Einen Beitrag dazu bietet die Erlebnispädagogik: Betreuung mit pädagogischen Zielen.

Mit Elementen der Erlebnispädagogik werden folgende Ziele angestrebt:

  • Förderung der individuellen Fähigkeiten zur Lebensbewältigung, d.h. Problemlösefähigkeit
  • Weiterentwicklung von Kooperation und Kommunikation in der Gruppe
  • Einüben von Verantwortung
  • Erfahren und Überwinden bzw. Akzeptieren der Grenzen der eigenen Handlungskompetenz, deren Reflexion und Transfer
  • Erfahren von Selbstwirksamkeit
  • Förderung der Bereitschaft zu neuen Verhaltens- und Denkweisen
  • Lebensfreude

 

Sie sollen die Zielsetzungen der EP kennen

  • Möglichkeiten und Grenzen der EP
  • verschiedene Konzepte der EP
  • eigene Erfahrungen mit EP sammeln
  • erlebnispädagogische Elemente mit Schüler/innen selbständig durchführen können.

 

Bei der Entwicklung der Bausteine waren folgende Fragen leitend:

  • Welche Elemente von Erlebnispädagogik müssen wir anbieten?
  • Wie lassen sich die Inhalte der Erlebnispädagogik in Bestehendes integrieren?
  • Wie lassen sich erlebnispädagogische Elemente über die Fachbereiche hinweg umsetzen?

 

Bausteine Erlebnispädagogik

Baustein 1
Einführung in EP;
Theoretische Grundlagen, pädagogische Zielsetzungen, wichtige Merkmale
Kennenlernspiele, Interaktionsspiele

Baustein 2
Teamtraining
Klangerfahrungen (Körper und Klänge)            
Künstlerische Ausdrucksformen  
Naturerlebnisse

Baustein 3
Outdoorerfahrungen      
Kanu, Höhlen 

Baustein 4
Erlebnispädagogik in der Stadt; City Bound

Baustein 5
Erlebnispädagogik im Schnee

Baustein 6
Kletterkurs + EP

Baustein 7
Reflexion + Transfer
Planung eines Nachmittags mit erlebnispädagogischen Elementen für Schulklassen;  Durchführen einer Veranstaltung mit Schüler/innen

 

TeamaufgabenKletterkursNur gemeinsam geht es Klangerfahrungen Erlebnisse im Schneer

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